Peru

San Vincente: Landwirtschaft, Dorfentwicklung, Frauenbildung

Projektabschluss: 1993, ´95 und ´99

Zielgruppe: 1.800 Campesino-Familien

Partner: Condoray

Gesamtkosten: 68.700 

Condoray ist ein Bildungszentrum für Landfrauen einer Region 150 km südlich von Lima. Wir haben u.a. mitgewirkt bei der Ausbildung von 40 Näherinnen für 5 Dorf-Nähstuben, von 200 Dorfentwicklungshelferinnen für 18 Dörfer und (zusammen mit PROSIP) in zwei Dörfern Modelle für Dorfhygiene und Krankendienst geschaffen.

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Abancay: Eine Initiative deutscher Schülerinnen

Projektabschluss: Juli-August 2001

Zielgruppe: Kinder und Indios in Abancay

Partner: Mädchengymnasium Jülich

Abancay liegt im Andenbergland. Das Centro Medico Santa Teresa gehört dem Bistum, mit dem die Schülerinnen des Mädchengymnasiums Jülich einen regen Austausch pflegen. RDS unterstützt die Schülerinnen bei Hilfsaktionen, z.B. der Akquisition von Sachspenden (Gerät u. Material für Augenoperationen im Centro Medico). -mehr...


San Vicente de Cañete: Kleinbauern im Andenhochland stellen um auf Anbau von Medizinalpflanzen

Projktabschluss: 2006

Zielgruppe: 182 Kleinbauernfamilien

Partner: PROSIP, Valle Grande

Gesamtkosten: 178.000 €

„Juan Carlos wäre womöglich noch ein Taxifahrer mehr in der Großstadt Lima“, erklärt sein Vater. „Oder er stünde als Bauarbeiter Schlange um eine Job-Chance. Aber der Zufall hat ihn an die Tür von Valle Grande gebracht. Und jetzt ist er Agrartechniker, arbeitet in einem landwirtschaftlichen Betrieb in Huarál. Er schmeißt einen 30-Hektar-Hof und verdient einen vernünftigen Lohn. Und vor allem: Er tut etwas, was ihm Spaß macht.“ Valle Grande ist ein Institut für landwirtschaftliche Entwicklung in San Vicente de Cañete in Peru, 150 km südlich von Lima. Es fördert die Kleinbauern an der Küste der Provinz Cañete und im Andenhochland der Provinz Yauyos. -mehr...


Wider das Elend in Andendörfern der Region

Projektabschluss: 2012

Zielgruppe: 127 Personen wurden ausgebildet

Partner: CODENET

Gesamtprojekt: 193.000 €

In den Dörfern Yanaquihua, Charco, Ispacas (Provinz Consesuyos) sowie Cotahuasi und Puyca (Provinz La Unión) leben rd. 8.200 Menschen von Subsistenzlandwirtschaft auf kleiner Fläche mit Anbaumethoden der Vorfahren. Der eine oder andere Kleinbauer hatte auch eine, allenfalls zwei Kühe. Monatseinkommen einer 6-köpfigen Familie € 110. Von den Dorfgemeinschaften besonders drängend geäußerte Nöte, abgesehen von schwieriger Trinkwasserversorgung, waren Abwässerentsorgung und Gesundheitsprobleme: Unverhältnismäßig häufige Infektionen der Atemwege, der Mundhöhle, des Verdauungsapparats; ferner markante Unter-, genauer: Mangelernährung der Kinder, zumal der Unter-5jährigen – mit Zurückbleiben in der Entwicklung und häufig späterem Schulversagen. -mehr ...


Kaffee- und Kakao-Kleinbauern zum erträglichen Familieneinkommen verhelfen.

Projektabschluss: 2014

Zielgruppe: 450 arme Kleinbauernfamilien

Partner: APRODES

Gesamtprojekt: 590.000 €

Die 450 Familien lebten von Landwirtschaft auf – wenn auch nicht großen – eigenen Anbauflächen. Diejenigen in den Höhenlagen von 800-1.800 m bauten Kaffee an, die in den benachbarten tieferen Lagen von 500-800 m Kakao. Lage und Böden sind hierfür bestens geeignet. Alle wohnten in primitiven Hütten, meist ohne Stromanschluss und ohne direkten Zugang zu Trinkwasser. Die Kinder unter 5 Jahren waren laut Ermittlung zu 36% zwar nicht unbedingt unter-, aber mangelernährt infolge unausgewogener Kost – mit der Folge unverhältnismäßig häufigen späteren Schulversagens. Die Ernteerträge, ob Kaffee oder Kakao, lagen weit unter fachlich angemessenem Standard und die Qualität unter dem gegenwärtiger Marktnachfrage. -mehr...


Bildungs- und Gesundheitsförderung für die ganze Familie

Projektabschluss: April 2015

Zielgruppe: 182 Familien

Partner: CODENET

Gesamtkosten: 260.200 

 

 

Die Dorfgemeinschaften Cerro Rico und Base Rey gehören zur Provinz Condesuyos in Hochland von Arequipa (Peru). Die Mehrheit der Einwohner lebt unter der Armutsgrenze, über die Hälfte der Kinder unter 5 Jahren leidet an chronischer Unter- bzw. Mangelernährung. Die Bewohner verfügen über keinerlei Ausbildung. Sie leben von karger Landwirtschaft oder arbeiten in den Gold- und Silberminen der Gegend, ohne geeignete Ausrüstung oder Schutz vor gesundheitsschädlichen Substanzen. Die Familien holen das Wasser entweder direkt aus dem Fluss oder aus Speichern von mit Chlor behandelter Schneeschmelze in Tanks. Zweimal täglich wird das öffentliche Becken im Dorf beschickt. -mehr...


Unterernährung bekämpfen, Einkommen steigern

Projektabschluss: April 2015

Zielgruppe: 300 Familien

Partner: CODENET

Gesamtkosten: 244.000 

Die Dorfgemeinschaften Cotahuasi und Puyca-Suni liegen im Hochland von Arequipa, 400 Km von der Provinzhauptstadt entfernt, auf einer Höhe zwischen 2.600 und 3.500 Meter. 91% der Einwohner leben unter der Armutsgrenze. Die Ernährung ist einseitig. 68% der Kinder unter 5 Jahren leiden an chronischer Unter- bzw. Mangelernährung. Dies wirkt sich auf die Entwicklung der Kinder und auf ihrer Schulleistungen negativ aus. Die Familien leben von Subsistenz-wirtschaft auf kleiner Fläche, mit Anbaumethoden der Vorfahren. Die Produktivität ist gering. In Zusammenarbeit mit CODENET wurde im Dezember 2012 mit dem Ziel, die Unterernährung zu reduzieren und das Familieneinkommen zu steigern, dieses Projekt ins Leben gerufen. Das Projekt endete im April 2015. -mehr...


Kleinstunternehmerinnen fördern, ihre Familien stärken (Independencia / Lima)

Projektabschluss: September 2015

Zielgruppe: 60 Unternehmerinnen

Partner: ADEFI

Gesamtkosten: 53.400 

Independencia gehört zu den ärmsten Distrikten im nördlichen Teil von Lima. 89% der Bevölkerung lebt an den Berghängen, wo die Infrastruktur (Trinkwasserversorgung, Abwasserentsorgung, etc.) stellenweise sehr defizitär ist. Die ärmeren Bevölkerungs-gruppen, in der Regel Migrantenfamilien, wohnen an den steileren Hängen, meistens in Wohnungen aus Blech oder Pappe, die sehr oft nur noch zu Fuß erreichbar sind. Die Schulen in dieser Gegend sind defizitär ausgestattet, das Lehrpersonal schlecht ausgebildet. Nach der Schulpflicht brechen viele Kinder ab, da ihre Eltern die Schulgebühren und Transportkosten nicht bezahlen können. -mehr...


Verbessert das Familieneinkommen und schützt den Puyu Sacha Wald (Junín)

Projektabschluss: Oktober 2015

Zielgruppe: 300 Kleinbauerfamilien

Partner: APRODES

Gesamtkosten: 568.876 

Über die Hälfte der Einwohner der Region um den Bergnebelwald Puyu Sacha (Peru) lebt in Armut, zumeist von Subsistenzwirtschaft (Anbau von Kaffee, Bananen, Citrusfrüchte, Avocados und Bohnen). Wenn weitere Anbauflächen benötigt wurden, weil die bereits bebauten nur noch geringen Ertrag bringen, werden zur ihrer Gewinnung Bäume gefällt bzw. Waldflächen in Brand gesetzt. Den Familien geht es um das Überleben. Sie kannten keine umweltverträglichen Methoden zur Gewinnung neuer Anbauflächen als Waldrodung, um ihren mageren Lebensunterhalt zu be-streiten. Den eigenen Kindern eine möglichst gesunde Ernährung und eine Schul-ausbildung zu ermöglichen, war für viele Familien unter diesen Umständen nicht möglich. -mehr...


Durch bessere Ausbildung ins Berufsleben starten - Manchay (Lima)

Projektabschluss: 2015

Zielgruppe: 295 Azubis

Partner: Instituto Tecnológico Trentino Juan Pablo II

Gesamtkosten: 278.220 

Manchay ist mit 80.000 Einwohnern eine der ärmsten Randgebiete südlich von Lima. Entstanden ist die Siedlung 1982 als Zufluchtsort vor Armut und Terrorismus. Die Menschen hier leben in Armuts- bzw. extremen Armutsverhältnissen. Das durchschnittliche monatliche Familieneinkommen beträgt ca. 170 €. -mehr...

 


Schulungen und Mikrodarlehen für Kleinstunternehmerinnen in Independencia (Peru)

Projektabschluss: Juli 2018

Zielgruppe: 200 Frauen, meistens Kleinstunternehmerinnen

Partner: ADEFI

Gesamtkosten: 114.000,- €

 

Independencia gehört zu den ärmsten Distrikten im nördlichen Teil von Lima. 89% der Bevölkerung lebt an den Berghängen, wo die Infrastruktur sehr defizitär ist.

Durch Schulungen und praktische Qualifizierungskurse in Zubereitung von Lebensmitteln (z.B. peruanischen Dessert), Dienstleistungen (z.B. Maniküre oder Hautreinigung) und handwerklichen Fertigkeiten (z.B. Anfertigung von Portmonees und Taschen) lernen Kleinstunternehmerinnen, ihre Geschäfte zu diversifizieren bzw. neue Geschäfte zu gründen und können so zum Familieneinkommen entscheidend beizutragen. -mehr...


Einkommenssteigerung für Kleinbauernfamilien in der Provinz Tarma (Junín, Peru)

Projektabschluss: August.2018

Zielgruppe: 120 Kleinbauernfamilien

Partner: Asociación UNACEM

Gesamtkosten: 63.228 €

 

Dieses Projekt befindet sich in La Unión, in der Provinz Tarma. Die meisten Menschen in dieser Gegend arbeiten in der Landwirtschaft und bewirtschaften die Felder mit sehr rudimentäre Kenntnissen. Hinzu kommen fehlende Kenntnisse in Ernährung, sodass viele Kinder unter Mangelernährung und Blutarmut leiden.

Mit unserem lokalen Partner UNACEM werden 120 Kleinbauernfamilien mit durchschnittlich 4 Personen durch Schulungen u.a. in nachhaltiger Landwirtschaft und Viehzucht, sowie Ernährung unterstützt. Das Ziel ist es, dass die Kleinbauernfamilien ihren Ertrag durch effizientere Nutzung und Anbaumaßnahmen erhöhen und ihre Ernährung durch wechselnde Anbaufrüchte verändern. Außerdem können die Bauern sich in einem Netzwerk zusammen schließen und Produktionsüberschüsse gemeinsam vermarkten. Ausführliche Informationen zu dem Projekt finden Sie hier.


Einkommenssteigerung für Kleinbauern und Erhalt der Biodiversität im Chanchamayo Tal (Junín-Peru)

Projektdauer: Dezember 2018

Zielgruppe: 500 Kleinbauerfamilien Partner: APRODES

Gesamtkosten: 580.000,- €

Knapp die Hälfte der Bewohner in der Provinz Chanchamayo in Junín (Peru) lebt in Armut, 12,6% davon in absoluter Armut. Die Kleinbauern sind nicht in der Lage ihre Felder effektiv und umweltfreundlich anzubauen. Ihnen ist die Bedeutung von Umwelt- und Klimaschutz nicht hinreichend bekannt. Deswegen roden die Bauern Waldflächen, um neue Anbauflächen zu erhalten. Die Entwaldung ist bereits soweit fortgeschritten, dass seit den 1940er Jahren 80% des Waldes abgeholzt wurden. Weitere klimatische Veränderungen, die z.B. zu weniger Wasser und zu einer Zunahme der Erosion führen, bedrohen das Gleichgewicht der Natur vor Ort und das Leben der Kleinbauern. -mehr...